IT

Donnerstag, 25.01.2018

Mehr Sicherheit im Internet

Eine garantierte, ­absolute Sicherheit bei der Arbeit im Internet ist eine Illusion.

Internetsicherheit

Die Verbindung mit dem weltweiten Netz birgt leider zahlreiche Gefahren. Eine garantierte, ­absolute Sicherheit bei der Arbeit im Internet ist eine Illusion. Die Nutzer können jedoch die ­Bedrohungen durch einfache Verhaltensregeln auf ein Minimum reduzieren.

Grundlagen für ein sicheres Internet

Unsere Tipps sind auf Arztpraxen ausgerichtet und wir gehen davon aus, dass Sie das Internet für Ihre Arbeit, beispielsweise für die Überweisung von Patienten oder das Versenden von Berichten per HIN-Mail etc. nutzen. Wir setzen voraus, dass Ihre Infrastruktur von einem Sachverständigen gemäss aktuellen Sicherheitsrichtlinien installiert und konfiguriert wurde, Firewall und Antivirus aktuell sind, regelmässige Backups erstellt werden und Ihre Software laufend aktualisiert wird.

Der Mensch als Schwachpunkt

Das schwächste Glied jedes Netzwerks ist der darin arbeitende Mensch. So ist fast jeder Angriff, sei es ein Virus, Wurm, Daten-Diebstahl etc. nur aufgrund der Fehlmanipulation eines Benutzers oder einer Benutzerin möglich.

Sicheres Arbeiten im Internet

  • Nutzen Sie Ihre Praxis-Infrastruktur aus­schliesslich für Ihre Arbeit. Private ­Anwendungen, wie Musik oder Filme herunterladen, soziale Netzwerke nutzen, Einkäufe erledigen etc. sind zu vermeiden.
  • Lassen Sie Ihren Arbeitsplatz nie unbeaufsichtigt oder aktivieren Sie die Bildschirmsperre, wenn Sie diesen verlassen müssen.
  • Nutzen Sie ausschliesslich Daten bekannten Ursprungs (beispielsweise ab USB-Stick, CD, Mail etc.).
  • Fragen Sie vor der Installation von Software aus unbekannter Quelle Ihre Fachperson.
  • Abonnieren Sie einen Viren-Newsletter. Wir ­empfehlen den Newsletter der Melde- und Analyse­stelle Informationssicherung MELANI der Bundesverwaltung.
  • Nehmen Sie die Meldungen Ihres Antivirus­programms ernst und ziehen Sie bei Bedarf die Fachperson hinzu.
  • Schulen Sie Ihre Mitarbeitenden in der ver­antwortungs­vollen und sicheren Nutzung der IT-Hilfsmittel.

Verwaltung der Zugangsdaten

  • Es gibt nur einen Ort, wo Passwörter auf­geschrieben werden dürfen: In einer ver­schlüsselten Anwendung zur Passwortverwaltung (de.wikipedia.org/wiki/Kennwortverwaltung).
  • Jeder Mitarbeiter nutzt eigene Zugangsdaten. Ihre Fachperson unterstützt Sie gerne bei der Umsetzung eines solchen Konzepts.
  • Lassen Sie Ihr Passwort durch einen Passwort­generator erstellen. Beachten Sie die MELANI-­Empfehlung: Die Mindestlänge des Passwortes sollte bei 8 Zeichen liegen und sowohl aus Buchstaben, Zahlen wie auch Sonderzeichen bestehen.
  • Geben Sie niemandem Ihre Passwörter bekannt. Müssen Sie dies trotzdem tun, ändern Sie die entsprechenden Passwörter anschliessend.

E-Mails als Gefahrenquelle

E-Mail ist eine unsichere, oft unverschlüsselte Kommunikationsform. Alle Mail-Elemente, auch der Absender, sind leicht zu fälschen. Misstrauen Sie unbekannten Absendern und / oder verdächtigen Inhalten. Deshalb gilt:

  • Öffnen Sie keine Links oder Anhänge, sondern löschen Sie verdächtige Mails.
  • Versenden Sie in unverschlüsselten Mails keine vertraulichen Informationen und schon gar keine Patientendaten.

Sicherheitslösungen von Vitodata AG

Wünschen Sie weitere Auskünfte? Unsere Fachberaterinnen und -berater in Ihrer Vitodata Filiale verfügen über alle Informationen und stehen Ihnen gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Blog-Beitrag auf Vitodataplus:

vitodataplus.ch/Blog/PostId/77/sicherheitslsungen-fr-it-anlagen-in-arztpraxen