Praxis-Organisation

Donnerstag, 14.09.2017

Kaffee im Wartezimmer?

In einer Praxis sollte der Patient im Vorder­grund stehen – das gilt nicht erst für die Behandlung.

kaffee im wartezimmer

In einer Praxis sollte der Patient im Vordergrund stehen – das gilt nicht erst für die Behandlung. In vielen Regionen sorgt eine geringe Ärztedichte in sämtlichen medizinischen Fachbereichen für unvermeidbare Wartezeiten in den Praxen.

Auch wenn sich dieses Ärgernis aus Patientensicht nicht immer verhindern lässt, sollte die Wartezeit so angenehm wie möglich gestaltet werden. Während der typische Lesestoff in Form von Zeitschriften durch die Smartphones ein wenig in den Hintergrund gerät, kann doch über ein Kaffeeangebot nachgedacht werden.

Kaffee-Angebot verkürzt die Wartezeit

Kaffee ist beliebt in der Schweiz: Im Durchschnitt trinkt man in der Schweiz 3.2 Tassen Kaffee pro Tag. Damit rangiert dieses Getränk noch vor Bier und Mineralwasser. So erscheint es naheliegend, dass das Angebot von Kaffee die Wartezeit für viele Menschen auf angenehme Weise überbrücken würde. Zudem wirkt allein die Tatsache, dass ein solches Genussmittel angeboten wird, für ein Gefühl der Wertschätzung.

Auch verbreitet Kaffee eine gemütliche Atmosphäre und wirkt entspannend. Letzteres mag nicht so recht zu dem eigentlich anregend wirkenden Getränk passen, tatsächlich wird Kaffee aber nicht mit einem Arztbesuch in Verbindung gebracht – und genau hierin besteht der Vorteil. Wer einen Kaffee trinkt, wird von einer möglicherweise nervenaufreibenden Untersuchung oder Behandlung abgelenkt und wähnt sich selbst vielmehr in einem Café.